Description
Mit Brüssel (französisch Bruxelles [bʀyˈsɛl] oder [bʀyˈksɛl], niederländisch Brussel [ˈbrʏsəl]) kann entweder eine Stadt in Belgien gemeint sein oder die größere Hauptstadtregion mit 19 Gemeinden beziehungsweise das gesamte städtische Gebiet der Hauptstadtregion.
Die zweisprachige Region Brüssel-Hauptstadt (französisch Région de Bruxelles-Capitale, niederländisch Brussels Hoofdstedelijk Gewest) ist neben Flandern und der Wallonischen Region eine von drei Regionen im föderalen belgischen Staatsaufbau. Die Region hat über eine Million Einwohner und besitzt eine höhere Bevölkerungsdichte als sämtliche deutsche Großstädte. Sie ist daher nicht mit den weit ins Umland reichenden Metropolregionenvergleichbar, die in den letzten Jahren rund um viele europäische, unter anderem auch deutsche Großstädte definiert wurden. Der Ballungsraum Brüssel ist noch einmal wesentlich größer als die Region Brüssel.
Die Stadt Brüssel ist die Haupt- und Residenzstadt des Königreichs Belgien. Sie bildet das Zentrum der Region Brüssel-Hauptstadt, ist eine ihrer 19 Gemeinden und hat etwa 170.000 Einwohner. Dort haben mehrere föderale Institutionen ihren Sitz: Die Stadt Brüssel ist Verwaltungssitz der Region Brüssel-Hauptstadt. Hier befindet sich darüber hinaus der Verwaltungssitz der Französischen Gemeinschaft Belgiens, während die Region Wallonien ihren Sitz in Namur hat. Die Organe der Region Flandern und der Flämischen (niederländischsprachigen) Gemeinschaft sind fusioniert und haben ihren Sitz ebenfalls in der Stadt Brüssel. Zudem stellt die Stadt den Hauptsitz der Europäischen Union sowie den Sitz der NATO, ferner den des ständigen Sekretariats der Benelux-Länder und von EUROCONTROL dar.
Im Jahre 996 erstmals urkundlich erwähnt und im Mittelalter zur Hauptstadt des Herzogtums Brabant aufgestiegen, wurde Brüssel mit der Unabhängigkeit Belgiens 1830 zu dessen Hauptstadt erhoben. Zusammen mit seinen umliegenden Gemeinden ist Brüssel heute als Industrie- und Handelsstadt mit zwei Universitäten, mehreren Hochschulen, Akademien, Bibliotheken, Museen und Bühnen ein bedeutendes Wirtschafts-, Wissenschafts- und Kulturzentrum sowie ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt im Zentrum des Landes.
Der Artikel Region Brüssel-Hauptstadt behandelt vor allem die Themen Politik, Verwaltung und Sprachensituation. Weitere und übergreifende Themen werden nachfolgend behandelt.
Geschichte
Anfänge
Der Name Brüssel setzt sich aus den Wortbestandteilen bruk und sel(la) zusammen, wie an der französischen Namensform Bruxelles noch zu erkennen ist. Der erste Namensbestandteil wird mit altniederländisch bruoc / neuniederländisch: broek („Sumpf“, das „Bruch“) erklärt oder mit brug („Brücke“). Für die Bedeutung des zweiten Namensbestandteils wird neben altniederländisch sella („Sitz“, „Wohnort“) eine Verballhornung des Flussnamens Senne erwogen. Der Stadtname kann also „Wohnort im Sumpf“ oder „Brücke über die Senne“ bedeuten.
Der Legende nach wurde im 7. Jahrhundert durch den heiligen Goorik an der Stelle der heutigen Stiftskirche eine dem Heiligen Michael geweihte Kapelle gegründet. Eine Handschrift aus dem Jahre 695 berichtet, dass Bischof Vindicianus (620–712) von Cambrai krank in Brosella darnieder lag. In einer Urkunde Ottos des Großen aus dem Jahr 966 wird der Ort Bruocsella erwähnt. 977 bis 979 errichtete Karl von Niederlothringen eine Burg auf einer Insel im Flüsschen Senne und die Sankt-Gudula-Kapelle auf dem Treurenberg. Die Burg wird an der Stelle des heutigen Sankt-Goriks-Platzes vermutet und wurde Sitz der Grafschaft Brüssel, damals eine der vier Grafschaften des Gaues Brabant. Burg und Kapelle waren Ausgangspunkte für die Entstehung einer größeren Siedlung. Archäologische Spuren aus dieser Zeit wurden jedoch bisher nicht gefunden.
Aufstieg zur Hauptstadt Brabants
Mit der Gründung des Domkapitels im Jahre 1047 wurde St. Gudula zur Stiftskirche. Im Hochmittelalter nahm Brüssel entscheidenden Aufschwung. Unter der Herrschaft Herzog Heinrichs I. (1190–1235) von Brabant wurde 1225 begonnen, die alte romanische Stiftskirche durch die heutige gotische Basilika zu ersetzen. 1229 verlieh er dem Ort das Stadtrecht, woraufhin der erste, 4 km lange Mauerring gebaut wurde, der außer der Handwerkersiedlung um den Grote Markt auch die Basilika umschloss und das herzogliche Schloss auf dem Koudenberg. Mehrere Türme und Mauerabschnitte wurden im 20. Jahrhundert wieder freigelegt, nachdem sie jahrhundertelang umbaut gewesen waren. Die Städte Brabants genossen große Privilegien und waren über ein Ständeparlament an allen politischen Entscheidungen des Herzogtums beteiligt.
Nachdem Johann III. von Brabant bei seinem Tod 1356 drei Töchter, aber keinen Sohn hinterlassen hatte, beanspruchte im Brabanter Erbfolgekrieg Graf Ludwig II. von Flandern die Stadt. Herzogin Johanna konnte ihre Hauptstadt nicht halten und musste sie einer flandrischen Garnison überlassen. Der Brüsseler Bürger Everard ’t Serclaes vertrieb die flandrischen Truppen im Handstreich. Der alte Mauerring hatte sich im Erbfolgekrieg als zu schwach erwiesen und war zudem zu eng geworden. Daraufhin wurde zwischen 1356 und 1383 unter der Herrschaft Johannas und ihres zweiten Gatten Wenzel von Luxemburg eine 8 km lange neue Stadtbefestigung angelegt. Ihr Verlauf ist weitgehend in den Boulevards des kleinen Rings zu erkennen, die teilweise die Grenze der Stadt Brüssel innerhalb der Hauptstadtregion bilden. Herausragendes Bauwerk dieser Befestigung ist die Hallepoort (Porte de Hal, „Hallesches Tor“) ganz im Süden.
Burgunder und Habsburger
Ab 1420 entstanden das Rathaus und die ersten Zunfthäuser am Großen Markt. 1430 erbte Philipp der Gute, Herzog von Burgund, das Herzogtum Brabant. Er machte Brüssel zur Hauptstadt seines Burgunderreiches. Die Stadt blühte in dieser Zeit wirtschaftlich auf. Bildhauer, Teppichwirker und Goldschmiede fanden ihr Auskommen. Künstler wie Rogier van der Weyden (und im 16. Jh. Pieter Brueghel der Ältere) ließen sich in der Stadt nieder. Die Enkelin Philipps des Guten, Maria von Burgund, heiratete 1477 Maximilian von Habsburg, Kaiser des Heiligen Römischen Reichs deutscher Nation. Dadurch kam Brabant unter die Herrschaft des Habsburgerreiches. Nach einer kurzen Unterbrechung durch Margarete von Österreich, welche die Residenz nach Mechelen verlegte, wurde Brüssel nach 1531 erneut Hauptstadt von Burgund.
Nach dem Tode Karls V. wurde unter seinem Sohn Philipp II. der größere Teil des heutigen Belgiens mit Brüssel Bestandteil der Spanischen Niederlande. Unter Philipp II. kam es zu Erhebungen gegen die spanische Herrschaft, unter anderem zu den Aufständen der Grafen Hoorn und Egmont. Mit der Hinrichtung der beiden Adligen auf dem Großen Marktplatz wurden diese Aufstände 1568 blutig niedergeschlagen. Infolge dieses gescheiterten Aufstandes kam es 1578–1579 zur Gründung der Union von Utrecht, der Keimzelle der späteren unabhängigen nördlichen Niederlande. Unter dem Statthalter Spaniens, dem Herzog von Alba, wurden die Protestantengnadenlos verfolgt. Diese Repression hatte den Exodus der wirtschaftlichen und geistigen Elite, vorwiegend nach Amsterdam in Holland, und den wirtschaftlichen Niedergang der Stadt Brüssel zur Folge.
Nach dem Achtzigjährigen Krieg
Infolge des Achtzigjährigen Krieges und des Westfälischen Friedens von 1648 wurden die nördlichen Niederlande unabhängig, während die südlichen Niederlande und damit Brüssel unter spanischer Herrschaft blieben. In der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts kämpfte Frankreich unter Ludwig XIV. um die Vormachtstellung in Europa. Die Truppen Ludwigs XIV. eroberten Westflandern und den Hennegau.
Brüssels Großer Markt wurde 1695 drei Tage lang von Kanonen bombardiert und fast völlig zerstört. Im Frieden von Rijswijk 1697 musste Frankreich die belgischen Gebiete wieder abtreten. Infolge des Spanischen Erbfolgekrieges 1701–1714 erhielten die österreichischen Habsburger die Herrschaft über die südlichen Niederlande und damit über Brüssel.
Zeit der Revolutionen
Aus Unwillen über die liberalen Reformen Josephs II. brach im Oktober 1789 die Brabanter Revolution aus und mündete im Dezember des Jahres in die allerdings nur knapp ein Jahr währende Unabhängigkeit der Vereinigten Belgischen Staaten von Österreich. Dessen Herrschaft über Brüssel währte danach nur noch bis 1794, als die Truppen der revolutionären französischen Republik das Land eroberten. Die französische Herrschaft endete 1815 mit der Niederlage Napoleons auf dem Schlachtfeld von Waterloo, das sich unmittelbar südlich der heutigen Region Brüssel-Hauptstadt befindet. Im Wiener Kongress von 1814 bis 1815 wurden die südlichen Niederlande mit den nördlichen Niederlanden unter Wilhelm I. von Oranien vereinigt. Doch infolge der divergenten politischen und kulturellen Entwicklung im Laufe der Geschichte waren Konflikte zwischen den beiden Landesteilen im Keim angelegt.
Der zum Teil französischsprachige und hauptsächlich katholische Süden fühlte sich gegenüber dem protestantischen, „holländischen“ Norden benachteiligt, was Politik, Unterricht und Wirtschaft anging. Die Belgische Revolution führte in kurzer Zeit zur Abspaltung aus dem Vereinigten Königreich der Niederlande und zur Gründung des belgischen Staates. Da die Großmächte England, Preußen, Österreich und Russland ein Interesse daran hatten, den Konflikt friedlich beizulegen, um einer möglichen Einflussnahme und damit einem Wiedererstarken Frankreichs entgegenzuwirken, bestätigten sie auf der Konferenz von London die Unabhängigkeit des neuen Königreichs. Brüssel wurde Hauptstadt des neuen Staates und Leopold I. von Sachsen-Coburg der erste König einer neuen konstitutionellen Monarchie.
Das moderne Brüssel seit dem 19. Jahrhundert
Durch die neue Rolle als Hauptstadt eines unabhängigen Staates, durch die Industrialisierung Belgiens im 19. Jahrhundert und andere Faktoren erlebte Brüssel einen deutlichen Aufschwung. Die Bevölkerung wuchs merklich, auch infolge der starken Zuwanderung aus der Wallonie und Frankreich. Ehemals ländliche Gemeinden um den historischen Stadtkern verschmolzen zu einem städtischen Ballungsraum; große neue Stadtteile kamen im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert hinzu. In dieser Zeit entstanden große Gebäude wie der Justizpalast (1866–1883), die Börse (1873), der Triumphbogen (Fertigstellung 1905) und die Jugendstilbauten der Stadt, beispielsweise jene des Architekten Victor Horta.
Auch die Weltausstellung des Jahres 1897 trug zur Förderung der Infrastruktur bei. Unter anderem wurde das Kolonienpalais (das heutige Königliche Zentralafrika-Museum) im Vorort Tervuren durch den Bau einer elf Kilometer langen Prachtallee mit der Hauptstadt verbunden.
Obwohl Belgien in beiden Weltkriegen als Vormarschgebiet Opfer der deutschen Offensivstrategie war, blieb Brüssel von Kriegszerstörungen weitgehend verschont. Im Zweiten Weltkrieg wurde der Westfeldzug der deutschen Wehrmacht zu einem Blitzkrieg: er begann am 10. Mai 1940; die Dyle-Stellung wurde am 16. Mai durchbrochen; einen Tag später besetzte die Wehrmacht Brüssel kampflos. Belgien kapitulierte am 28. Mai (und Frankreich am 22. Juni 1940).
Im September 1944 rückten die alliierten Truppen sehr schnell voran. Die Wehrmacht räumte ihre Stellungen teils überstürzt; vielerorts kam es nur zu Nachhutgefechten. Brüssel wurde am 3. September 1944 befreit; zwei Tage später wurde der Dolle Dinsdag gefeiert.
Bis in die 1960er Jahre (und teilweise noch bis heute) prägten die Architektur und die Straßenzüge der Gründerzeit das Stadtbild. Das große Projekt der schienenmäßigen Verknüpfung der beiden Bahnhöfe, des Gare du Nord und des Gare du Midi, und die damit verbundenen Flächenabrisse belasteten ab den 1930er Jahren das Zentrum der Stadt.
Ein Streitpunkt bleibt der sprachliche und kulturelle Konflikt zwischen der flämischen, niederländischsprechenden Bevölkerung im Norden Belgiens und der wallonischen, französischsprechenden im Süden (flämisch-wallonischer Konflikt). Das kleinstädtische Brüssel des frühen 19. Jahrhunderts lag nördlich der bis heute ansonsten stabilen flämisch-französischen Sprachgrenze. Die niederländisch geprägte Kleinstadt Brüssel wurde aber durch ihre Hauptstadtfunktion und das im späteren 19. Jahrhundert größere ökonomische und kulturelle Gewicht der damals industriell weiter entwickelten Wallonie „französisiert“.
Auch im heutigen urbanen Brüssel herrscht das französische Element; im Süden der Stadt gibt es noch flämisch geprägte Randgemeinden. Diese Entwicklung wird von vielen Flamen abgelehnt. Das nationalsozialistische Deutschland versuchte, diesen Konflikt für eigene Zwecke zu nutzen. Rechtsextremen Gruppen in Belgien, die besonders in den Dreißigerjahren daraus politischen Profit zu schlagen versuchten, blieb durch immer wieder geschlossene Kompromisse zwischen Flamen und Wallonen der Erfolg verwehrt.
In der Zeit von 1932 bis 1938 wurde Brüssel offiziell zweisprachig. Straßennamen, Stadtteile und Bahnhöfe des öffentlichen Nahverkehrs sind seitdem konsequent zweisprachig beschildert, sofern die Namen nicht in beiden Landessprachen übereinstimmen. 1988 verabschiedete das belgische Parlament ein Gesetz, das Belgien zum Bundesstaat machte, mit den autonomen Regionen Flandern und Wallonie und der Region Brüssel mit besonderem Status. Im Gegensatz zum übrigen Belgien verlor der flämisch-wallonische Konflikt innerhalb Brüssels in den letzten Jahren seine Schärfe.
Nach dem Zweiten Weltkrieg etablierte sich Brüssel auch als internationales Zentrum: 1958 wurde es zum Sitz der EWG, der Vorläuferin der heutigen Europäischen Union. Im selben Jahr fand die zweite Brüsseler Weltausstellung statt, die einen ihrer berühmtesten Bauten, das Atomium, hinterließ. 1967 wurde der Sitz der NATO von Paris nach Brüssel verlegt. Städteplanerisch und städtebaulich erwies sich diese Periode für Brüssel als eher problematisch: Ein Gesetz von 1953, das den Gemeinden die Ankaufs- und Abbruchkosten von Sanierungsgebieten (minus dem geschätzten Bodenwert) staatlich vergütete, wirkte sich in der belgischen Hauptstadt dahingehend aus, dass die Gemeinden zu Abrissspekulanten wurden, die, ähnlich wie die privaten Bauherren, an einer möglichst profitablen Verwertung des Baugrundes und damit an einer Hochhausbebauung interessiert waren.
Auch Fortschrittsglaube und der Wunsch nach einer autogerechten Stadt führten zu Veränderungen des Stadtbildes, die zuweilen als „Brüsselisierung“ charakterisiert werden. Auch die drohende Ghettoisierung relativ zentral gelegener und kulturell wertvoller Stadtviertel durch Ansiedlung armer und kulturell schwer integrierbarer Zuwanderer wurde zu einem Charakteristikum des modernen Brüssel.
Am 22. Mai 1967 brach im Kaufhaus A l’ínnovation während einer gut besuchten Sonderausstellung ein Feuer aus, bei dem über 300 Menschen starben.
Am 22. März 2016 gab es in Brüssel Explosionen, siehe dazu Terroranschläge in Brüssel am 22. März 2016.
Gemeinden der Region Brüssel-Hauptstadt
Brüssel-Stadt
Die bekannteste und wichtigste Gemeinde der Region ist die Stadt Brüssel. Hier findet man die bekanntesten Sehenswürdigkeiten. Im Pentagon, dem Stadtkern, befinden sich das Quartier Royale mit vielen Museen und dem Königspalast sowie das Quartier du Centre mit dem Grand Place, vielen Galerien, Restaurants und Bars, den Fressgassen, der Börse, Manneken Pis. Im Quartier des Sablons finden sich viele kleine Restaurants, Hotels und die gotische Kirche Notre Dame du Sablon. Im Quartier des Marolles finden in regelmäßigen Abständen Wochen- und Antiquitätenmärkte statt.
Des Weiteren befindet sich hier der Justizpalast und der Place Polaert, welcher einen Überblick auf die Unterstadt Brüssels bietet. Das Luxusviertel um die zum Brüsseler Stadtgebiet gehörende Louisenallee, das zum Flanieren und Shoppen einlädt, trennt die Gemeinde Ixelles/Elsene in zwei Teile.
Wichtige Gebäude des EU-Viertels sind das Berlaymont-Gebäude, in dem die Europäische Kommission ihren Hauptsitz hat, das Justus-Lipsius-Gebäude, dem Sitz des Rates der Europäischen Union und das Europäische Parlament. Die Statue von Europa mit dem Namen Einigkeit in Frieden ist eine Skulptur im Brüsseler EU-Viertel. Viele Botschaften und Interessensvertretungen haben außerdem ihren Sitz in diesem Viertel.
Anderlecht
Anderlecht liegt im Südwesten Brüssels und ist im Ausland besonders durch den Fußballverein RSC Anderlecht bekannt. Das Constant-Vanden-Stock-Stadion liegt auf dem Gebiet der Gemeinde. Außerdem erwähnenswert ist die Sint-Guido-Kirche. Ansonsten ist die Gemeinde von Wohngebieten geprägt.
Auderghem/Oudergem
Auderghem hat Anteil am großen Brüsseler Stadtwald, dem Forêt de Soignes/Zoniënwoud. Am Waldrand liegt die ehemalige Abtei Rotes Kloster, eine weitere ehemalige Abtei ist Herzoginnental im gleichnamigen Park. In den 1950er Jahren wurden die Römischen Verträge weitgehend in Val-Duchesse (so der französische Name) ausgearbeitet.
Berchem-Sainte-Agathe/Sint-Agatha-Berchem
Die Gemeinde liegt am westlichen Rand Brüssels. Das Gemeindegebiet beginnt unmittelbar hinter der Nationalbasilika des Heiligen Herzens auf dem Koekelberg, die damit der wichtigste Orientierungspunkt ist, ohne jedoch selbst zur Gemeinde zu gehören. Zentrum der Gemeinde ist der Albert-Schweitzer-Platz an der Chaussée de Gand/Gentse Steenweg, einer Ausfallstraße nach Nordwesten.
Etterbeek
Etterbeek liegt im Osten des Stadtzentrums von Brüssel. Sehenswert sind die Boulevards (unter anderem die Prachtstraße Avenue de Tervuren/Tervurenlaan), der Triumphbogen im Jubelpark, die Jugendstil-Wohnviertel. Etterbeek grenzt an das benachbarte Europaviertel. Etterbeek beherbergt nicht zuletzt aufgrund seiner unmittelbaren Nachbarschaft zum Europäischen Viertel eine Vielzahl von Vertretungen und Kommissionsdienststellen. Allerdings gibt es in Etterbeek wenige große administrative Bürogebäude. Die ursprüngliche Bausubstanz und der Charme der Gemeinde konnten somit bewahrt werden. Auf dem Jourdanplatz (Place Jourdan) befinden sich zahlreiche Cafés, eine der bekanntesten Frittenbuden der Region und Restaurants sowie ein angesehener Markt. Einkaufsmöglichkeiten sind vor allem im Bereich Avenue de la Chasse/Jachtlaan zahlreich vorhanden.
Evere
Durch Evere führt die wichtige Ausfallstraße Chaussée de Louvain/Leuvensesteenweg sowie der Flughafenzubringer Boulevard Léopold III/Leopold III-laan, an dem sich das Hauptquartier der NATO befindet. In Evere liegt außerdem der größte Friedhof der Gesamtstadt.
In Evere befand sich auch das letzte Freibad Brüssels, das als "Solarium d'Evère" 1934 eröffnet wurde und trotz eines Rekordbesuchs noch am 12. Juni 1976 dann zwei Jahre später als letztes Freibad Brüssels schloss.
Forest/Vorst
In Forest/Vorst liegen zwei große Parkanlagen, der Parque de Forest/Park van Vorst und der Parque de Duden/Dudenpark, die Abtei St. Dionys und ein Audi-Werk.
Ganshoren
Ganshoren liegt im Nordwesten der Region. Das kleine Gemeindegebiet ist fast vollständig bebaut, größere Grünflächen sind der Schlosspark Rivieren und der König-Balduin-Park im äußersten Norden der Gemeinde. Sehenswert sind das Schloss von Rivieren und die Sümpfe von Ganshoren.
Ixelles/Elsene
Die Gemeinde liegt im Südosten der Stadt Brüssel. Das Gemeindegebiet ist zweigeteilt, weil die mitten durch Ixelles/Elsene verlaufende Prachtstraße Louisenallee (Avenue Louise oder Louizalaan) zur Stadt Brüssel gehört. Der Name Elsene entstammt einer Bezeichnung des Dorfes Elsele, und bedeutet so viel wie Erlenheim (Else für Erle). Das afrikanisch anmutende Viertel Matongé rund um das Namener Stadttor ist für seinen multikulturellen Charme bekannt, dessen Ursprung sich im Maison Africaine findet, dem ehemaligen Studentenwohnheim für kongolesische Studenten. Vor allem in der Rue de la Longe Vie/Lang Levenstraat entfaltet sich abends das afrikanische Nachtleben.
In den frühen 2000er Jahren kam Matongé wegen Krawallen und Kriminalität als Problemzone zeitweilig in Verruf. Das Boondaelviertel, zwischen den beiden Universitätscampus der ULB und VUB gelegen, gilt als studentisches Szeneviertel und ist ebenso lebhaft wie das multikulturelle Viertel Flagey. Der Umbau seines zentralen Platzes Eugène Flagey hat das Viertel aufgewertet.
Im eher bürgerlichen Kastanienviertel an der Place du Chatelain/Kasteleinsplein findet man überdurchschnittlich viele Restaurants gehobener Klasse, Biolebensmittelläden, Büchereien und Kunstläden. Das Leopoldsviertel und der Bahnhof Brüssel-Luxemburg gehören teilweise zu Ixelles/Elsene, ebenfalls einige der gleich hinter dem Bahnhof stehenden Gebäude des Europäischen Parlaments. Durch seine Nähe zu den Europäischen Institutionen ist Ixelles/Elsene eine beliebte Wohngegend für junge Mitarbeiter und Praktikanten der Institutionen und Verbände geworden.
Jette
Obwohl das Gemeindegebiet überwiegend städtisch bebaut ist, gibt es einige Wälder und große Parkanlagen (Poelbos, Laarbeekbos, Dielegem, König-Balduin-Park). Am König-Balduin-Park befindet sich das große Heilig-Herz-Kloster. In Jette liegt außerdem die Universitätsklinik der Freien Universität Brüssel, eines der größten Krankenhäuser der Gesamtstadt.
Koekelberg
Landesweit bekannt ist die auf dem gleichnamigen Hügel stehende Basilique Nationale du Sacré-Cœur, eine der größten Kirchen der Welt. Sie wurde Anfang des 20. Jahrhunderts gebaut und steht am Ende einer monumentalen Straßenachse. Vor der Basilika befindet sich der Elisabethpark.
Molenbeek-Saint-Jean/Sint-Jans-Molenbeek
Die Gemeinde liegt unmittelbar westlich der Brüsseler Altstadt (Porte de Flandre/Vlaamsepoort), von dieser durch den Charleroi-Kanal getrennt. Hauptstraße der Gemeinde ist die am Flämischen Tor (Porte de Flandre/Vlaamsepoort) beginnende Chaussée de Gand/Gentse Steenweg. Der Rathausplatz ist Fußgängerzone und Mittelpunkt der Gemeinde, die eher wie ein Innenstadtbezirk und nicht wie eine selbständige Kommune wirkt.
Die Bevölkerung von Sint-Jans-Molenbeek hat einen hohen Anteil vor allem marokkanischer Einwanderer. Im Edmond-Machtensstadion trägt der Fußballverein FC Molenbeek Brussels Strombeek seine Heimspiele in der Zweiten Division aus. Der Verein entstand aus der Fusion der Clubs KFC Strombeek und RWD Molenbeek.
Saint-Gilles/Sint-Gillis
In Saint-Gilles/Sint-Gillis liegt der Brüsseler Südbahnhof (Gare de Bruxelles-Midi/Brussel-Zuidstation), der wichtigste Bahnhof der Stadt. Am heute noch erhaltenen, jedoch klassizistisch-romantisch weitgehend verfremdeten ehemaligen Stadttor nach Halle (Porte de Hal/Hallepoort) beginnt die Chaussée de Waterloo/Waterloose Steenweg, die Hauptgeschäftsstraße von Saint-Gilles/Sint-Gillis, die in den weltbekannten Vorort im Süden Brüssels führt. Hier steht auch die Kirche, die der Gemeinde den Namen gab. Sehenswert sind weiter das Rathaus und die Jugendstil-Wohnviertel.
Saint-Josse-ten-Noode/Sint-Joost-ten-Node
In Saint-Josse-ten-Noode/Sint-Joost-ten-Node liegen der von Hochhäusern (darunter ein World Trade Center genanntes) umgebene Brüsseler Nordbahnhof und der Botanische Garten (Le Botanique/Kruidtuin) am Schaarbeeker Tor, zu dem auch ein Kulturzentrum gehört. Die Gemeinde hat Anteil an der repräsentativen Königstraße, die vom königlichen Stadtschloss nach Schaerbeek/Schaarbeek verläuft.
St. Joost-t-N ist gemessen am Durchschnittseinkommen der ansässigen Bevölkerung die ärmste Gemeinde Belgiens. Zudem hat keine andere Gemeinde Belgiens einen so hohen Allochthonenanteil wie St. Joost-t-N. Der Bürgermeister Jean Demannez sagte 2003, dass nur noch 20 % der Bevölkerung einen belgischen Großvater hat Der offizielle Anteil an Ausländern liegt jedoch bei 33 % (Januar 2008), da die meisten Allochthonen die belgische Staatsbürgerschaft angenommen haben. NPData schätzt den tatsächlichen Allochthonenanteil anhand von Wahlergebnissen auf 98 % (2006).
Sehenswürdigkeiten sind die Neobarocke St. Joostkirche von 1865, das Charlier Museum, der frühere Bahnhof an der Chaussée de Louvain/Leuvensesteenweg von 1885, welcher denkmalgeschützt ist heute eine Begegnungsstätte für Jazzmusiker namens Jazz Station beherbergt. In der Gemeinde stand zwischen 1960 und 2001 das sogenannte Rogierzentrum, entworfen durch den Architekten J. Cuisenier. Der gigantische Komplex war einst Symbol des Nachkriegsmodernismus, wurde jedoch nach seiner Verwahrlosung abgerissen. Zwischen 2002 und 2006 entstand an derselben Stelle das Hauptquartier der Dexia Bank. Dieses Gebäude erstrahlt nachts in verschiedenen Farben. Teilweise können Passanten per SMS Grußmeldungen an die Häuserwand senden.
Schaerbeek/Schaarbeek
Die Geburtsstadt von Jacques Brel ist bekannt für ihre außergewöhnlich gut erhaltenen Jugendstil-Wohnviertel mit herausragenden Bauten wie dem 1893 von Victor Horta gebauten Maison Autrique (Chaussée de Haecht/Haachtsesteenweg). Sehenswert ist der Josaphatpark, eine 1904 angelegte englische Gartenanlage mit Stadion, Spielwiesen, kleinem Zoo, Anlagen für Bogenschießen, Minigolf und vielen künstlerischen Skulpturen aus verschiedenen Epochen. Vom Park aus kann man eine gute Sicht auf Brüssel genießen. Architektonisch interessante Gebäude sind außerdem das Kulturzentrum Les Halles, die Daillykaserne und die romanisch-byzantinische Marienkirche. Der RTBF-Fernsehturm in Schaarbeek ist mit ca. 300 Metern das höchste Gebäude Belgiens.
Schaerbeek/Schaarbeek ist in der ganzen EU die Großstadt mit dem höchsten Anteil türkischer Einwohner, noch vor Gelsenkirchen und Duisburg. Schaarbeek hat – gemessen an den 18 anderen Brüsseler Gemeinden – außerdem einen hohen Anteil der flämischen Minderheit.
Uccle/Ukkel
Die Gemeinde hat Anteil am südlichen Stadtwald, dem Forêt de Soignes/Zoniënwoud, die an ihn angrenzenden Wohngebiete gehören zu den vornehmsten der belgischen Hauptstadt. Hier besitzen viele reiche Persönlichkeiten ihre Villen auf riesigen, teilweise parkähnlichen Grundstücken. Zu den bekannten Einrichtungen in Uccle/Ukkel zählen die Königliche Sternwarte (Observatoire royal de Belgique), das Königliche Meteorologische Institut sowie Einrichtungen der Universität Lüttich.
Watermael-Boitsfort/Watermaal-Bosvoorde
Die Gemeinde ist ein beliebter Wohnstandort und liegt am Forêt de Soignies/Zoniënwoud, dem Stadtwald im Süden Brüssels.
Woluwe-Saint-Lambert/Sint-Lambrechts-Woluwe
Woluwe-Saint-Lambert/Sint-Lambrechts-Woluwe ist vorwiegend eine Wohngemeinde mit hohem Ausländeranteil, insbesondere aus EU-Ländern. Im Osten der Gemeinde befindet sich die medizinische Fakultät nebst Universitätsklinik Saint-Luc der Université catholique de Louvain. Viele High-Tech-Unternehmen, Radio und TV-Stationen (z. B. RTL) haben sich in der Gemeinde angesiedelt. Das 2006 eröffnete Wolubillis ist das neue Kulturzentrum der Gemeinde, dessen Theater fast 500 Zuschauern Platz bietet. Einkaufsmöglichkeiten befinden sich in der Avenue Georges Henri/Georges Henrilaan und im Woluwe Shopping Centre.
Einige der Hauptachsen der Gemeinde sind nach berühmten belgischen Staatsmännern benannt, so z. B. nach Broqueville und Hymans. Die Linkedemühle (Lindekemale) am Woluwebach, erstmals erwähnt 1129, ist eine besondere Sehenswürdigkeit der Gemeinde, ebenso wie das neoklassizistische Malouschloss 1776 und der Spatzenhof Hof ter Musschen nahe dem Bach. Die romanische St. Lambertikirche mit Turm aus dem 12. Jahrhundert und das im Art-déco-Stil der 1930er Jahre gebaute Gemeindehaus sind weitere architektonische Besonderheiten.
Woluwe-Saint-Pierre/Sint-Pieters-Woluwe
Mit dem Woluwepark besitzt die Gemeinde eine der größten Grünanlagen in ganz Brüssel. An der Avenue de Tervueren/Tervurenlaan befindet sich das Brüsseler Museum für Stadtverkehr, eine Sammlung alter Straßenbahnen. Für die deutschsprachige Bevölkerung der Region Brüssel bestehen zwei Kirchen, eine evangelische und eine römisch-katholische, in diesem Ort, der damit das kulturelle Zentrum der Deutschen in Brüssel ist.
Kultur
Bauwerke/Sehenswürdigkeiten
Zu den Hauptsehenswürdigkeiten der Stadt Brüssel zählen
- Grand Place, der seit 1988 in der Liste des Weltkulturerbes der UNESCO steht, mit dem gotischen Rathaus und den Ständehäusern im alten Zentrum (siehe Panorama-Ansicht oben)
- Kathedrale Saint Michel
- Atomium in Laeken/Laken, das Wahrzeichen der Weltausstellung von 1958
- Königliche Galerie Saint Hubert, eine der ältesten überdachten Einkaufspassagen Europas
- Manneken Pis, eine 60 Zentimeter hohe Bronzefigur in der Altstadt
- Triumphbogen im Jubelpark (siehe Panorama-Ansicht oben)
- Königlicher Palast
- Schloss Laeken (Palais Royal) mit Park und großen Gewächshäusern
- Börse und Börsenplatz
- Kunstberg
- Justizpalast
- Gebäude der EU im Europaviertel Leopold
Die Art-déco-Basilika Sacré-Cœur befindet sich auf dem Gebiet der Brüsseler Gemeinde Koekelberg.
Das König-Baudouin-Stadion, ehemals Heysel-Stadion, ist eine Konzert- und Wettkampfstätte mit 50.000 Sitzplätzen. Hier ereignete sich 1985 die Katastrophe von Heysel mit 39 Toten und über 400 zum Teil Schwerverletzten: Englische Hooligans fielen über italienische Fußballfans her und lösten eine Massenpanik aus.
Kulturangebote
Zum großen Kulturangebot Brüssels gehören viele Theater sowie das Opernhaus Monnaie-Theater und Museen aller Art – vom königlichen Kunstmuseum über das Waffenmuseum bis zum Comicmuseum und dem Jüdischen Museum von Belgien. Brüssel verfügt ebenfalls über ein großes Musikangebot von Musikbars über Konzerthallen bis hin zu Technoclubs.
Kunst
Das Stadtbild im Zentrum wird von flämischen Bürgerhäusern geprägt. Besonders auffällig ist der Jugendstil, der durch den Brüsseler Architekten Victor Horta ins Leben gerufen wurde. In der Blütezeit des Jugendstils schossen in Brüssel neue Vorstädte aus dem Boden. Die Architektur der Viertel Schaerbeek, Etterbeek, Elsene und Saint-Gilles ist besonders sehenswert. Ein weiteres Beispiel des Brüsseler Jugendstils ist das in der Avenue de Tervueren 281 gelegene Palais Stoclet vom Wiener Architekten Josef Hoffmann. Die modernen Gebäude im Quartier Leopold oder Espace Nord runden das Bild ab.
In der Stadt gibt es von jeher eine große Künstlerszene. Der berühmte belgische Surrealist René Magritte verbrachte hier die längste Zeit seines Lebens. Heute kann man das Haus, in dem er rund die Hälfte seiner Bilder malte, besichtigen (René Magritte Museum) und ganz in die surrealistische Welt des Malers eintauchen.
Brüssel gilt aber auch als Hauptstadt des Comics: In Deutschland am bekanntesten sind Lucky Luke, Tim und Struppi, Cubitus, Gaston und das Marsupilami. Im Rahmen des Parcours BD wurden graue Häuserwände quer durch die Stadt mit riesigen Bildern belgischer Comic-Helden bemalt. Außerdem wurden Metrostationen von Künstlern gestaltet. Im Centre Belge de la Bande Dessinée verbinden sich zwei künstlerische Leitmotive Brüssels, denn dieses nationale Comicmuseum ist im ehemaligen, 1906 errichteten und ebenfalls von Victor Horta entworfenen Jugendstil-Kaufhaus Waucquez untergebracht.
Gastronomie
Das gastronomische Angebot umfasst rund 1800 Gaststätten mit einer Vielzahl hochklassiger Lokale. Neben den klassischen Restaurants gibt es eine unüberschaubare Anzahl von Cafés, Bistros sowie das übliche Angebot internationaler Fastfood-Ketten. Die Cafés ähneln eher Kneipen mit einem Bier- und kleinem Speisenangebot, Kaffeehäuser im deutschen Verständnis sind die Salons de Thé. Ebenfalls weit verbreitet sind die Brasserien, die meistens eine große Anzahl Biersorten und typische nationale Gerichte anbieten.
Sowohl Pommes frites als auch Waffeln werden in Brüssel auch an Straßenständen verkauft. Die bekannten belgischen Biersorten wie Hoegaarden, Jupiler, Stella Artois, die Brüsseler Bierspezialität Geuze und das Kirschbier Kriek sind überall in der Stadt erhältlich.
Die belgische Küche zeichnet sich durch die Verbindung der französischen Küche mit der eher deftigen flämischen Küche aus. Kulinarische Spezialitäten Brüssels sind besonders Belgische Waffeln (Gaufres) und Miesmuscheln (meist als „Moules-frites“ mit Pommes frites serviert). Die „Brüsseler Torte“ wurde nach der Hauptstadt benannt – eine aufwendige Torte mit zweierlei Böden, Biskuitrollen-Rand und cremiger Beerensahne in der Mitte. Die Stadt ist eine Hochburg der Schokoladen- und Pralinen-Hersteller mit Traditionsunternehmen wie Leonidas, Godiva oder Neuhaus.
Address
Brussels
Belgium
Lat: 50.850337982 - Lng: 4.351710320







